Sexualtherapie kann als Einzel- oder als Paartherapie durchgeführt werden.
Bei sexuellen Störungen innerhalb einer festen Partnerschaft empfiehlt es sich, dass beide Partner an der Therapie teilnehmen.
Vorgehen:
- Sexualität wird als Ausdruck der eigenen, individuellen Person und als Ausdrucksform in einer Beziehung gesehen.
- Sexualität wird als etwas gesehen, das wenig Vorgaben folgen muss und ganz verschiedene Spielarten haben kann.
Ablauf:
- Am Anfang steht ein beidseits unverbindliches, aber kostenpflichtiges Erstgespräch von einer Doppelsitzung (= 1 ½ Stunden); dabei geht es um eine „Auslegeordnung“ und ein erstes Formulieren der Therapiziele.
- Dem folgen Sitzungen im Abstand von 3 – 4 Wochen.
- Wenn ein Paar die Sexualtherapie wahrnimmt, nehmen an den Sitzungen stets beide Partner teil.
- Die Dauer der Therapie ist offen und immer wieder Gegenstand des Gesprächs; nimmt ein Paar sie wahr, kann es die Therapie gemeinsam oder je einzeln beenden, teilt das aber in einer gemeinsamen Sitzung mit.