Die Therapie kann von Betroffenen allein oder zusammen mit ihren Angehö-rigen in Anspruch genommen werden.
Ob eine Behinderung seit Geburt besteht oder sich die Einschränkung als lang anhaltende / chronische Krankheit zeigt, ob sie körperlicher oder geistiger Art ist – die Psychotherapie trägt in jedem Fall folgenden Aspekten Rechung:
Ansätze:
- Eine Behinderung schränkt die davon Betroffenen in besonderer Weise ein und verlangt von ihnen einen steten Extraaufwand. Sie fordert auch deren Umfeld; Familienangehörige fühlen sich oft ebenfalls eingeschränkt.
- Die besonderen Herausforderungen einer Behinderung werden von der Umwelt oft nicht oder falsch verstanden; es ist wichtig, dass die Leistungen, welche Menschen mit einer Behinderung bei der Bewältigung ihres Lebens erbringen, erkannt und gewürdigt werden.
- Oft ist eine Unterstützung in der „Uebersetzungsarbeit“ hilfreich, d.h. dass die Situation von Betroffenen mit ihren konkreten Heraus- /Ueber-Forderungen für andere nachvollziehbar gemacht wird (und umge-kehrt).
- Die Psychotherapie ist lösungs-orientiert, d.h. sie unterstützt Betroffene im Finden von Lösungen bei konkreten Problemen.
- Auf Wunsch wird auch eine Auseinandersetzung mit Fragen des „warum“ und des möglichen Sinnes einer Behinderung angeboten.
Besonderes:
- Die Praxisräumlichkeiten sind rollstuhlgängig; die zweimal drei Stufen beim Eingang sind mit einer Hilfsperson auch im Rollstuhl zu bewältigen (oft erprobt). Im WC kann man sich beidseits abstützen; ein Rollstuhl hat nicht darin Platz.
- In Ausnahmefällen kann die Therapie auch beim Patienten / bei der PatientIn zuhause oder im Spital durchgeführt werden.